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Das Projekt „Allegory on Racism Manifestation“ zielt darauf ab, die verborgenen psychologischen Auswirkungen darzustellen, die auftreten, wenn Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder Rassismus verinnerlicht werden. Wir möchten sicherstellen, dass diese Themen im öffentlichen Diskurs der europäischen Gesellschaften im Kontext der Menschenrechte neu diskutiert werden: Es sollen Räume geschaffen werden, in denen Jugendliche, die aufgrund ihrer Rasse diskriminiert werden, und LGBTQIA-Jugendliche über ihre Erfahrungen sprechen können. Wir sprechen jedoch nicht über diskriminierende und rassistische Vorfälle, sondern verlagern unseren Fokus auf die psychologischen Auswirkungen solcher Vorfälle auf das psychische Wohlbefinden von betroffenen Jugendlichen.

Rasse und Geschlecht sind mächtige Schichtenfaktoren, die komplexe Formen sozialer, rassischer und geschlechtsspezifischer Ausgrenzung und Ungleichheit hervorbringen. Menschen mit weißer Haut stehen in Europa an der Spitze und people of colour am Ende der Rassenhierarchie. Bislang werden in akademischen und öffentlichen Debatten die Rolle negativer Erfahrungen mit der Intersektionalität von Diskriminierung, Rassismus, geschlechtsspezifischer Gewalt und verinnerlichtem Rassismus als Ursache für erhöhte psychische Risikofaktoren bei betroffenen Personen in Europa weitgehend vernachlässigt und nicht untersucht. Daher liegt unsere Motivation darin, forschungs- und literaturbasierte Allegorien als Erzählungen und visuelle Geschichten zu nutzen, um diesen komplexen, vernachlässigten und schwierigen Blick auf Rassismus zu vermitteln.

Um diese Ziele zu erreichen, wollen wir:

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  1.  Narrative Forschung mit 120 rassistisch diskriminierten Jugendlichen durchführen, um zu ermitteln, wie sich die Intersektionalität zeitgenössischer Formen des Rassismus auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen auswirkt.

  2. Ein Handbuch zur Alphabetisierung über die Manifestation von Rassismus und geschlechtsspezifischer Gewalt entwickeln.

  3. Ein Handbuch zur Alphabetisierung über die Manifestation von verinnerlichtem Rassismus entwickeln. 

  4. Interaktive Workshops entwickeln, in denen Kunst genutzt wird, um sowohl Gespräche über zeitgenössische Formen des Rassismus zu initiieren als auch diese zu thematisieren.

  5.  Digitale Tools für Erfahrungsberichte und Zeitzeugentheater nutzen, um Gespräche über die Auswirkungen von verinnerlichtem Rassismus auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Jugendlichen, die aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden, zu initiieren und diese zu thematisieren.

Koordinator: TERRAM PACIS - Norway

​Partner:

InterAktion - Verein für ein interkulturelles Zusammenleben - Österreich

MINISTRY FOR GOZO - Malta

LETZ RISE UP- Luxembourg

​Projektnummer: 2023-2-NO02-KA220-YOU-000180826

Projektlaufzeit: 1.01.2024 - 31.12.2026

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Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

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